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Norddeich Seehundstation: Die Norddeicher Seehundaufzuchtstation

Nicht nur Norddeich-Urlauber, sondern auch andere Ostfriesland Touristen, sollten in Norddeich einmal die bekannte Seehundstation aufsuchen.
Dort werden bekanntlich junge Seehunde (Heuler) aufgepäppelt, die von ihren Müttern getrennt wurden und somit ohne die Hilfe der Mitarbeiter der Seehundstation keine Überlebenschance hätten.
Die Norddeicher Seehundaufzuchtstation ist sehr gut ausgeschildert, so dass man sie kaum verfehlen kann.
Das folgende Bild zeigt Ihnen einmal den Eingangsbereich von Norddeichs Seehundstation.


Die Seehundaufzuchtstation in NDD
Eingangsbereich der Seehundstation

Im Folgenden finden Sie noch einige Informationen über die Aufzuchtstation, welche Arbeit dort geleistet wird, was Besucher dort erwartet und wie man die Station unterstützen kann.
Lesen Sie am Besten alle folgenden Abschnitte oder springen Sie mittels folgender Links direkt zum Thema Ihrer Wahl:



Wie kommt es zur Trennung von Seehundmüttern und -babys?

Das immer wieder Seehundbabys von ihren Müttern getrennt werden, kann unterschiedliche Ursachen haben.
So können beispielsweise starke Stürme oder auch Gewitter die Ursache sein, dass die Seehundmutter eine Sandbank fluchtartig verlässt und es somit zur Trennung von Seehundwelpen und -müttern kommt.
Oftmals ist es jedoch auch menschliches Verschulden, da zum Beispiel Wassersportler oder Schiffe, die zu nahe an die Seehunde heranfahren, die Seehunde ebenfalls so stark aufschrecken können, dass es zu einer Trennung kommt.
Natürlich versuchen die Seehundmütter nach einer solchen Trennung, ihr Baby wieder aufzufinden, dies gelingt allerdings nicht immer, weshalb an der Nordseeküste Jahr für Jahr sehr viele Heuler beispielsweise an den Stränden aufgefunden werden.
Diese kleinen Seehunde hätten ohne die Hilfe von außen keine Chancen zu überleben.


Die Aufgaben der Norddeicher Aufzuchtstation

Wird ein Heuler aufgefunden, dann sollte die Seehundstation informiert werden, dessen Hauptaufgabe immer noch die Pflege dieser verwaisten Nordsee-Bewohner ist.
Die Heuler werden aufgenommen und, in Abhängigkeit vom Fundort, per Auto oder per Schiff nach Norddeich in die Aufzuchtstation verbracht.
Dort kümmern sich die Mitarbeiter um das Wohlsein der Welpen, sprich sie werden gefüttert, gepflegt und auch tierärztlich versorgt.
In Außen- und Innenbereichen der Station können die Jungtiere sich in verschiedenen Becken austoben oder auch am Rand liegen und einfach nur relaxen, was Seehunde in der freien Wildbahn der Nordsee auf verschiedenen Sandbänken ebenfalls sehr gerne machen.
Erst wenn die Seehundwelpen, zumeist im Spätsommer, ein Gewicht von mindestens 25 Kilogramm erreicht haben, können sie wieder ausgewildert werden.
Hierzu werden die Tiere von den Mitarbeitern der Seehundstation in der Regel zu einer der Inseln, zum Beispiel Juist, gebracht, wo sie am Strand in die Freiheit entlassen werden.

Neben dieser Hauptaufgabe der Station werden von den Mitarbeitern in der heutigen Zeit jedoch auch noch andere Aufgaben bewältigt.
Eine davon ist zum Beispiel der Aufbau der Seehundstation selbst, denn diese ist weit mehr, als nur eine Pflegestation für Seehundbabys, sondern zudem auch eine interessante Anlaufstelle für interessierte Touristen, die dort nicht nur Seehunde bestaunen können, sondern sehr viel über die Nordsee, deren Bewohner und den Nationalpark Wattenmeer lernen können.


Was es in der Seehundstation zu sehen gibt

Wer Norddeichs Aufzuchtstation einen Besuch abstattet, kann in der Regel natürlich viele kleine Seehunde beobachten, die sich in ihren Schwimmbecken vergnügen.
Sehr beliebt ist es unter Besuchern auch, die Station zu den Fütterungszeiten aufzusuchen und sich das interessante Spektakel anzuschauen, wenn die Welpen mit Nahrung versorgt werden.

Weiterhin haben Besucher, wie im Abschnitt über die Aufgaben der Station bereits angedeutet, die Möglichkeit sich in den Räumlichkeiten der Station ausführlich über den „Nationalpark Wattenmeer“, also über die Nordsee, die Nordseeküste und deren Bewohner zu informieren.

Der Aufzuchtstation angeschlossen ist zudem noch das sogenannte „Waloseum“, dass sich rund fünf Kilometern entfernt in der Stadt Norden befindet.
Dort kann man sich über Wale, Delfine und auch die Vogelwelt der Nordseeregion informieren.
Die Attraktion des „Waloseums“ ist einen Ausstellung von präparierten Walskeletten, wie beispielsweise das Skelett eines 15 Meter langen Pottwals.


Wie man die Arbeit der Station unterstützen kann

Dass die Arbeit der Seehundstation in Norddeich wirklich sehr sinnvoll ist, steht wohl außer jeder Frage.
Klar dürfte es ebenfalls sein, dass die Arbeit der Station mit Kosten verbunden ist, die gedeckt werden müssen, um den Betrieb aufrecht erhalten zu können.

Einen Teil dieser Kosten fängt die Aufzuchtstation über die Eintrittgelder auf, die Besucher zu entrichten haben.
Wer die interessante Seehundstation besucht, unterstützt diese somit schon.
Die Eintrittsgelder alleine reichen allerdings nicht, um den Betrieb führen zu können, sondern die Station ist auf zusätzliche Spendengelder angewiesen.
Diesbezüglich können Menschen, welche die sinnvolle Arbeit unterstützen möchten, folglich einfach Geld spenden.

Die Station bietet aber auch anderen Möglichkeiten zur Unterstützung an, wie zum Beispiel spezielle Seehund-Patenschaften, in dessen Rahmen man die Patenschaft eines bestimmtes Seehundbabys übernimmt, sprich diesen Seehund finanziell unterstützt.
Genaueres diesbezüglich und über die Möglichkeiten, die man al s Gast der Seehundstation Norddeich hat, finden Sie auf den Internetseiten der Seehundaufzuchtstation, die Sie unter:
www.seehundstation-norddeich.de finden.